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Shaolin Chi-Kempo - Einführungsfilm

mit Hans Hendricks Gründer und Leiter der Egnoka - Akadmie, er praktiziert seit über 33 Jahren Kampfsport und bildet seit 20 Jahren Kampfkunstlehrer - Lehrer aus.

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Der Begründer dieser japanischen Kampfkunst ist der Professor Jigoro Kano. Am Ende des 19. Jahrhunderts war er Student am kaiserlichen Hofe in Japan. Dem dortigen Lehrer viel auf, dass die Studenten sehr schwach waren, deswegen ließ er sie die bis dahin fast vergessenen Waffenlosen Kampfkünste der Samurai praktizieren. Jigoro Kano lernte bei einem alten Meister das Tenshin Shinyo ryu JuJutsu. Aus diesen Techniken entwickelte er 1882 das Judo. Dabei verwendete er nur die ungefährlichen Techniken, damit man Judo als ungefährlichen Zweikampf ausführen konnte. Dies macht Judo vor allem zu einem Wettkampfkampfsport, doch auch in der Selbstverteidigung kann Judo angewendet werden.

Besondere Merkmale: Das Judo beinhaltet vor allem Falltechniken, Würfe, Hebel, Würge- und Haltegriffe, doch in den Katas sind auch noch Tritte und Schläge enthalten. Die Techniken werden im Training meist als Partnerübungen geübt, die Katas werden jedoch ohne Partner ausgeführt. Außerdem zählt Judo zu den wenigen Kampfkünsten, bei denen es ein Weltweit festgelegtes Prüfungs- und Gürtelsystem gibt und die als Wettkampf ausgeführt werden können.




Vor noch nicht all zu langer Zeit war der Begriff „Aikido“ nur wenigen Leuten in Japan bekannt, doch heutzutage beschäftigen sich viele Menschen auf der ganzen Welt mit dieser ja-panischen Kampfkunst. Das Aikido ist also nicht eine Traditionelle Kampfkunst, die schon lange immer weitervermittelt wird, sondern eine „junge“ Kampfkunst, die im 20. Jahrhundert entstanden ist, doch deren Wurzeln bis ins Altertum zurückgehen.
Der Begründer des  Aikido ist Morihei Ueshiba, der durch seinen außergewöhnlichen Lebenslauf unglaublich viel erlebte und viele Erfahrungen sammelte, so dass er sich letztendlich als Erfinder einer ganz neuen, außergewöhnlichen Kampfkunst benennen konnte:
Morihei Ueshiba wurde am 14. Dezember 1883 als Nachfahre einer alten Samurai-Familie in Tanabe in der Präfektur Wakayama geboren. Er war als Kind sehr klein, schwach und kränklich und wollte deswegen seit seiner Kindheit körperliche Vollkommenheit erreichen. So begann er mit 13 Jahren, sich mit Jujutsu zu befassen und beschäftigte sich dabei vor allem mit dem Krafttraining, indem er seinen Körper durch Gewichtheben, Langlauf und Schwimmen kräftigte. Er war jedoch bald mit seinen Kenntnissen über das Jujutsu unzufrieden und wanderte durch ganz Japan und ging von Dojo zu Dojo um dort nacheinander die Techniken von vielen verschiedenen Stilen zu erlernen. Außer mit dem waffenlosen Kampf beschäftigte er sich auch noch mit dem Kendo (dem klassischen jap. Schwertkampf) und dem Hojutsu (dem jap. Speerkampf), was ihm später bei der Entwicklung der Aikido-Techniken sehr half.
Im russisch-japanischem Krieg (1904-1905) meldete er sich freiwillig zur Armee und nahm an den blutigen Kämpfen teil. Als er jedoch 1905 in seine Heimat zurückkehrt, erkrankte er an Enzephalites, und verbrachte mehrere Monate in einem Kampf um Leben und Tod, doch letztendlich war sein abgehärteter Körper stärker als die Krankheit und er genas. Nun setzte er sein Studium über die Kampfkünste fort und suchte nach der höheren Weisheit des Budo, jedoch war er nach seinen Erlebnissen im Krieg nun ein sehr friedvoller Mensch, was man auch an den später Techniken im Aikidosah, diese beinhalten nämlich fast ausschließlich Würfe und schmerzhaft Griffe, die den Gegner nicht ernsthaft verletzten, und kaum oder gar keine Schläge und Tritte.
Zunächst beschäftigte er sich intensiv mit dem Judo, wobei ihn vor allem die schmerzhaf-ten Griffe und Armzwingen interessierten.
1910, im Alter von 27 Jahren, begab er sich nach Hokkaido (eine Insel im Norden Japans), um ein Schüler von Takeda Sokaku zu werden, der das traditionelle Aijutodome (ein Deckname für eine Kampfkunst namens „Aikijutsu“, die seit ca. 865 n. Chr. in einer mächtigen Kaiserfamilie über Generationen, unter ständiger Verbesserung, unter dem Schulennamen „Daitoryu“ weitergegeben wurde und sich vor allem mit den lebenswichtigen Körperpunkten befasst) ausübte. Nach einem fünf-jährigen, harten Studium des Aijutodome bzw. des Aikijutsu erhielt Ueshiba sein Diplom von Takeda Sokaku und verließ Hokkaido, um sich um seinen kranken Vater zu kümmern. In dieser Zeit lernte er auch den Begründer der Omotokyo-Sekte (Omotokyo bedeutet „Lehre von der großen Grundlage“), Degucho Wanisaburo, kennen. Dieser war auch ein Meister der Kampfkünste und es wird vermutet, dass er Ueshiba in die Geheimnisse der in den Bergen lebenden Yamabushi (eine bestimmte Art von Mönchen) einführte.
Nach dem Tod seines Vaters verbrachte Ueshiba vier Jahre auf dem Berg Ajabe, um dort seinen Körper und seinen Geist zu vervollkommnen und um viele Gespräche mit Degucho Wanisaburo zu führen. Ueshibas Erlebnisse aus dieser Zeit waren sehr prägend für die weitere Entwicklung des Aikidos:
Ueshiba folgte den Lehren der Omotokyo-Sekte, die Degucho Wanisaburo folgendermaßen beschrieb:
1.    Wenn du die Erscheinung der Natur beobachtest, wirst du das Wesen des einzigen Wahren Gottes  verstehen.
2.    Wenn du die ununterbrochenen Wandlungen in der Natur beobachtest, wirst du das Wesen der Lebensenergie (Ki/Chi) des einzigen Wahren Gottes verstehen.
3.    Wenn du die Psyche der Tiere und des Menschen beobachtest, dann wirst du die Seele des einzigen Wahren Gottes verstehen.

Indem Ueshiba sich an diese Lehren hielt, die klassischen chinesischen und japanischen Philosophien studierte und die lebende Natur beobachtete, entwickelte er zum ersten mal die Lehre zur Konzentration der Lebensenergie, und beschrieb seine Erlebnisse, unter anderen auch seine Verschmelzung mit der Natur, folgendermaßen:

„Wer das geheimnisvolle Aikido im Weltall und in sich selbst beherrscht, der kann von sich sagen: ‚Das Weltall – Das bin ich’... Versucht der Gegner mich anzugreifen, so stößt er deshalb mit dem Weltall selbst zusammen, dessen Harmonie er zerstören muss. Doch schon in dem Augenblick, in dem er sich entschlossen hat, mit mir seine Kräfte zu messen, ist er besiegt.“

Jedoch wusste Ueshiba zunächst nicht, wie er mit dieser Erkenntnis in der Praxis etwas erreichen könnte, denn er wusste, dass es nicht zur Zunahme der Körperkräfte kommt, wenn man sich als Teil des einheitlichen Weltalls sieht, und auch die vielen Techniken der Kampfkünste, die Ueshiba beherrschte, stellten keineswegs einen Schlüssel zur Harmonie mit dem Weltall dar. Er wusste, dass das Verschmelzen und die Vollkommenheit des Körpers und des Geistes sich nur erreichen lassen, wenn der Intellekt und die körperlichen Fähigkeiten nicht mehr einfach nur „nebeneinander“ in demselben Körper existieren. Doch nach langem Bemühen, Fasten und langer Meditation erlebte Ueshiba 1925, im Alter von 42 Jahren, das Satori, der Augenblick der Vereinigung von Köper und Geist, eine Art „Erleuchtung“, nachdem er einen Kendo-Meister ohne kämpfen zu müssen, besiegte und beschreibt es mit seinen eigenen Worten:

„Von diesem Augenblick an und für mein gesamtes weiteres Leben verstand ich, dass die ganze Welt von nun an mein Haus ist, dass mir die Sonne und die Sterne gehören. Eine hohe Stellung in der Gesellschaft, Ruhm, Ehrung, Reichtum – all dies verlor für mich für immer seine Bedeutung.
Die wahre Kampfkunst hat nichts gemein mit der groben körperlichen Kraft, die nur dazu erforderlich ist, um einen Gegner zu besiegen, und noch weniger mit irgendeiner tödlichen Waffe, die Zerstörung in die Welt bringt. Die wahre Kampfkunst ist dazu bestimmt, den harten Kampf zu vermeiden und das allgemeine Ki zu regulieren, indem es die Welt bewahrt und allem in der Natur erlaubt, zu wachsen und sich zu entwickeln. Deshalb dürfen die Übungen in jeder beliebigen Art der Kampfkünste kein Selbstzweck zur Vernichtung des Gegners sein, sondern sie müssen vielmehr in uns das Gefühl der Liebe und der Achtung gegenüber der Umwelt herausbilden“

Ueshiba sagte auch, dass es sinnlos sei, über einen Gegner zu siegen, da dies kein Sieg von Dauer ist, denn jeder heutige Meister kann am nächsten Tag schon wieder besiegt sein. Der wahre Sieg liegt nämlich darin, die Kontrolle über den eigenen Verstand, die eigenen Gefühle und über seinen eigenen Willen zu erlangen, und wer seine „durch irdische Versuchungen unterworfenen Natur“, wie Ueshiba es nennt, überwunden hat, und in Einheit mit dem Weltall ist, wird aus jedem Kampf als Sieger hervorgehen. Diese Vorstellung ist auch der Grund dafür, dass Ueshiba immer gesagt hat, dass das Aikido nicht als Wettkampf ausgeführt werden soll.
In der tieferen Philosophie des Aikido, die aus Verschmelzung von Shintoismus, Daoismus und Zen-Buddhismus entstanden sind, beschäftigte sich Ueshiba vor allem mit der Codierung seiner Weisheit in geometrische Figuren (z.B. Dreieck, Quadrat und Kreis), die nur von Ein-geweihten entziffert werden können. Außerdem entwickelte Ueshiba aus schon seit alt her; bekannten Ideen über die Kraft der Laute (vor allem die Vokale) eine „Lehre von der symbo-lischen Macht der Laute“. Hierdurch wollte Ueshiba anderen das Erreichen der vollkomme-nen Harmonie mit der Welt und dem Weltall, was das höchste erstrebenswerte Ziel Beim Ai-kido ist, erleichtern.
Doch mittlerweile geriet Japan immer mehr in einen Krieg, bis schließlich der Krieg zwischen China und Japan vollständig ausbrach. 1934 sammelte Degucho Wanisaburo, Ueshibas Lehrer auf dem Berg Ajabe, seine Anhänger, darunter auch Ueshiba, um sich, um in der Mongolei ein Reich der Gerechtigkeit und der Güte zu schaffen.
Von dieser Idee begeistert, zogen alle, die Degucho Wanisaburo überzeugen konnte, in die Mongolei, um Ihre Pläne zu verwirklichen. Doch schon bald scheiterte die Mission, da der Diktator der Mongolei eine Falle vermutete, und die Gruppe, darunter immer noch Ueshiba, konnte nur knapp durch ein japanisches Sonderregiment gerettet werden.
Von dem Fehlschlag der Mission betrübt, begab Ueshiba sich in die Präfektur Ibaraki und gründete dort 1938, im Alter von 55 Jahren, die erste offizielle Aikido-Schule, die er Kobukai nannte. Hier verbrachte Ueshiba fast seine ganze Zeit mit Meditation und mit Training, wodurch er seine Fähigkeiten noch weiter ausbaute.
Doch Japan verlor den Krieg und ganz Japan wurde dadurch erschüttert. Jedoch führte es zu einem Wiederaufleben des Budo, und 1948 wurde das bis dahin geltende Verbot der Ausführung von Kampfkünsten aufgehoben. Nun beschloss Ueshiba, im Alter von 65 Jahren, das Aikido der Öffentlichkeit zu präsentieren, wobei er vor allem die Menschen überzeugen wollte, an die Kraft der Einheit mit der Natur zu glauben. Schon bald gründete er in Tokyo den Aikikai (die Gesellschaft für Aikido) und den Aikido Honbu (der Zentrale Aikido-Club). Von nun an bereiste Ueshiba die ganze Welt, um mit Hilfe seiner Schüler das Aikido zu verbreiten.
In seinem Unterricht legte Ueshiba auf verschieden Dinge Wert, die einer seiner Schüler, Koichi Tohei, folgendermaßen beschreibt:

1.    Konzentration auf ein Objekt
2.    Völlige Entspannung
3.    Verlagerung des Körperschwerpunktes nach unten
4.    Ausströmen des Ki/Chi

Wer all diese, in sich sehr komplexen Punkte beherrscht, befindet sich, laut Ueshiba, in einem Stadium,in dem jeder seiner Würfe zu einem Element der ewigen Wirbelbewegung des gesamten Weltalls wird.
    Ein weiteres Merkmal des Aikidos ist die Kreisbewegung, denn fast jeder Wurf im Aikido ist mit einer Kreisbewegung zu vergleichen. Die Kreisbewegung ist wichtig, um fließende Übergänge zu erhalten, denn wer sich geradlinig bewegt, muss letztendlich irgendwann anhalten, um sich nach links oder rechts, oben oder unten weiterzubewegen. Dies wird bei einer Kreisbewegung jedoch vermieden.
    Viele weitere Aspekte kennzeichnen das Aikido, und nur durch eine Einhaltung aller Aspekte kann man zur wahren Meisterschaft des Aikidos, des Weges der Konzentration der Lebensenergie, die die Vereinigung vom Menschen mit dem Weltall als höchstes Ziel hat, gelangen.
    1969, im Alter von 88 Jahren starb Ueshiba in seinem Geburtsort Tanabe, doch die Kunst und das Wesen des Aikidos lebt durch seine Schüler und durch alle Aikido-Praktizierenden auf der ganzen Welt weiter.

Quellen und Zitate aus:
-    www.wikipedia.de
-    Kempo, die Kunst des Kampfes von Alexander Dolin, Komet-Verlag.



 Begründer: Das Shaolin Quan ist der Nahkampf in Shaolin. Es entwickelte sich aus dem, was Bodhidharma, ein indischer Mönch, den Mönchen in Shaolin, die sich sehr wenig bewegten, ca. 523 n. Chr. lehrte, damit sie ihre Körper stärkten und sich gegen Überfälle auf das Kloster verteidigen konnten. Aus diesen Übungen entwickelte sich dann mit der Zeit ein Nahkampfsystem mit und ohne Waffen, das Shaolin Quan. Einen wirklichen Begründer gibt es also nicht, da es sich über viele Jahre hin entwickelte.

Besondere Merkmale: Im Shaolin Quan wird viel Wert auf die Abhärtung und Kräftigung des Körpers gelegt. Hierfür werden in Shaolin nicht nur Kampfübungen praktiziert, sondern auch viele Übungen mit bestimmten Gegenständen oder Geräten, die den Körper stärken und abhärten, sowie die Geschicklichkeit fördern.

Stile: Es gibt beim Shaolin Quan zwei Stile, den Südstil und den Nordstil, der eine ist im nördlichen Shaolin in Henan, der andere im südlichen Shaolin in Fujian entstanden:

Der Nordstil: Der Nordstil ist ziemlich spektakulär mit vielen Sprüngen, hohen Tritten und eher hohen Stellungen.

Der Südstil:  Im Südstil wird mehr Wert auf tiefe, sichere Stände, wenig hohe Tritte und wenig Sprünge gelegt.

Außerdem gibt es noch Stile, die aus dem Shaolin Quan entstanden sind, wie zum Beispiel das Heihuquan (schwarzer Tiger Boxen), das als Vietnamesischer Stil angesehen wird, jedoch starke Ähnlichkeiten mit dem Shaolin Quan hat, da es sich aus diesem heraus entwickelt hat.



Jiu Jitsu/Ju Jutsu/Yawara (jap. jūjutsu, direkte Übersetzung: sanfte Kunst oder auch Wissenschaft von der Nachgiebigkeit) ist eine waffenlose asiatische Kampfkunst aus Japan, die von den Samurai angewandt wurde, um bei Verlust der Waffen weiterkämpfen, bzw. um sich verteidigen zu können. Sie wurde aber auch von nichtadligen Japanern praktiziert.
Die unterschiedlichen Schreibweisen Ju bzw. Jiu für „weich, sanft, nachgeben, ausweichen” und Jutsu bzw. Jitsu für „Technik, Kunst” haben ihren Ursprung in der Transliteration der Schriftzeichen. Der Name Ju-Jutsu ist in Deutschland für ein eigenes, aus dem Jiu Jitsu entstandenes System okkupiert, für das japanische Kampfsystem gilt daher in Deutschland größtenteils die Bezeichnung Jiu Jitsu.
Jiu Jitsu heißt übersetzt so viel wie „sanfte Kunst“ oder „Wissenschaft von der Nachgiebigkeit“. Ziel des Jiu Jitsu ist es einen Angreifer, völlig egal ob dieser unbewaffnet, bewaffnet oder sogar gerüstet ist, möglichst schnell und wirksam unschädlich zu machen. Dies kann geschehen indem er unter Kontrolle gebracht wird oder final durch den Tod des Angreifers, Jiu Jitsu bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten und Wegen. Der Name verrät, dass man durch nachgeben siegt. Es soll nicht Kraft gegen Kraft gewendet werden, sondern soviel von der Kraft des Angreifers, wie es dem Kämpfer möglich ist, sollte gegen ihn selbst gewendet werden.
Das Grundprinzip des Jiu Jitsu lautet „Nachgeben, um zu siegen“. Dieses Grundprinzip entstammt einem der Entstehungsmythen des Jiu Jitsu. In diesem heißt es, dass ein japanischer Arzt auf einer Studienreise in China in verschiedenen Klöstern Unterricht im Nahkampf erhielt.
Die Geschichte des Jiu Jitsu in Deutschland ist zum einen eng mit dem Namen Erich Rahn, zum anderen eng mit der Geschichte des Kodokan Judo verbunden. Rahn, der aus einer angesehenen Berliner Kaufmannsfamilie stammte, war durch die bis nach Asien reichenden Beziehungen seines Vaters schon als Kind mit Japanern in Kontakt gekommen, von denen er ein wenig Jiu-Jitsu lernte. Rahn sah Higashi bei einem Auftritt im Zirkus Schumann in Berlin, bei dem Higashi im Kampf einen scheinbar überlegenen Mann durch Jiu-Jitsu-Techniken zu Boden brachte. Rahn wurde Higashis Schüler und eröffnete noch im gleichen Jahr (1906) im Alter von 21 Jahren in einem Hinterzimmer einer Kneipe in Berlin-Mitte die erste deutsche Jiu-Jitsu Schule. Für ihn stand die Selbstverteidigung dabei im Vordergrund, die hinter dem Budo stehende Philosophie spielte kaum noch eine Rolle. Mit der „Verwestlichung“ fanden auch immer mehr Ringergriffe, Boxschläge und Kraftanwendung Eingang in das Jiu-Jitsu.



Taekwondo wurde ab 1965 durch die Großmeister Choi Hong Hi und Kwon, Jae-Hwa auch im deutschsprachigen Raum verbreitet (diese Arbeit wurde später von vielen anderen koreanischen Großmeistern unterstützt und fortgesetzt, die zum Teil heute noch in Deutschland ansässig sind).
Besondere Merkmale: Wie in vielen Ländern, aus denen Kampfsportarten hervorgegangen sind, gibt es auch in Korea eine Jahrhunderte alte Tradition an Kampfkünsten. Es ist jedoch kein direkter ursächlicher Einfluss von ihnen auf die Entstehung und anfängliche Entwicklung dessen, was später Taekwondo werden sollte, festzustellen.
Der Begriff Taekwondo tauchte erstmals 1955 auf und wurde von General Choi Hong-hi (ITF) entwickelt. Weltweit gibt es zwei Taekwondo-Stile (ITF und WTF), die sich hauptsächlich in der Formausübung und im sportlichen Kampf unterscheiden. Taekwondo entwickelte sich während der japanischen Besatzung in Korea und wurde durch das japanische Karate mit beeinflusst. Natürlich gab es lange vor der Einführung des Karate waffenlose Kampfkünste in mehr oder weniger systematischer Form in Korea. Ihr ursächlicher Einfluss auf die spätere Kampfart Taekwondo darf aber mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Erst später, als sich verschiedene Taekwondo-Unterstile herauszukristallisieren begannen, wurden einige Elemente im Nachhinein hinzu ergänzt, wie etwa das im Taekgyeon entsprechend vorhandene Verbot des olympischen Wettkampfsystems, mit der Faust den Kopf zu treffen. Das Wort Taekwondo setzt sich aus den folgenden drei sinokoreanischen Silben zusammen:
Tae      =    "Tritt" (steht für alle Fußtechniken),
Kwon    =    "Faust" (steht für alle Hand- und Armtechniken) und
Do        =    "Weg" (wie im Deutschen auch als Methode oder Zielstreben zu verstehen).



Diese Bezeichnung rührt von der japanische Leseweise zweier chinesischer Schriftzeichen, die in China als Chuan-fa/Quan Fa und in Japan als Kenpo/ Kempo ausgesprochen werden. Im chinesischen Ursprungsland ist Chuan-fa der Überbegriff für alle Kampfkunstsysteme. Auf Okinawa und in Japan wurde der chinesische Begriff Kempo in den Jahren nach 1930 ersetzt durch Karate um die Herkunft der japanischen Kampfkünste zu verschweigen.
Auswanderer von der Insel Okinawa und dem chinesischen Festland brachten diese Kampfkünste mit nach Hawaii. 1937 wurde unter James Mitose der "Official Self Defense Club" in Honolulu eröffnet, wo unter dem Stilnamen Kenpo Jujitsu unterrichtet wurde. Sein Partner war William Chow. Eine Kampfkunst entstand, welche japanische Kempo Techniken mit chinesischen Kung Fu Techniken vermischte. Ende der Vierziger Jahre trennten sich ihre Wege und Professor Chow gründete seine eigene Schule. Ein Schüler Chows, Ed Parker, entwickelte aus dem bislang Erlernten einen eigenen Stil, indem er Techniken aus dem Boxen, dem Kali sowie dem Ringen mit einbrachte. Er nannte ihn Ed Parker`s Kenpo Karate oder auch American Kenpo Karate. Professor Chow änderte den Namen seines Stils von "Kenpo" auf "Kara-Ho Kempo", um eine Verbindung mit Ed Parkers Stil zu vermeiden. Nach dem Tod Ed Parkers gründeten einige seiner Schüler ihre eigenen Kenpo Systeme, die allerdings alle auf der Basis der Lehre Ed Parkers aufbauen.
Besondere Merkmale: Kempo Karate ist dem traditionellen Karate in Inhalten und Etikette (Reishiki) sehr ähnlich. Der größte Unterschied ist die vielfache Verwendung chinesischer Fachbegriffe und Wendungen anstelle der Japanischen Sprache. Auch kleinere Unterschiede im Zeremoniell tendieren ein wenig stärker in Richtung China. Die Techniken sind weitgehend identisch zum traditionellen Karate (unterschiedlicher Stilrichtungen), welches sich ja seinerseits aus dem chinesischen Kung Fu entwickelt hat.



Dieser Karatestil ist dem Shorei-ryu zuzuordnen. Auffällig sind die verwurzelten Stände und die Atmung, den eine hohe Bedeutung zugemessen wird.
Das besondere am  Okinawa kenju ryu karate do ist, dass die Kata als basierende Lehrform praktiziert wird.

Die Beeinflussung durch die südchinesischen Stile, wie „Weißer Kranichstil“ und  „Hei Fu Quan“ ist im starken maße zu erkennen.



Begründer: Mönch Bodhidharma 495 n.Chr lehrte der Legende nach die Mönche des Shaolin Tempels, seine Kampfkunst. Es ist allerdings ebenso wahrscheinlich, dass er den schlechten Gesundheitszustand der Mönche bemängelte und deshalb ein besonderes Trainingsprogramm entwickelte.
Besondere Merkmale: Aus dem Erlernten entwickelte sich über die Zeit ein Quan Fa/Kung-Fu-Stil, der als Shaolin-Quan(Kung-Fu) ein Oberbegriff für den harten, äußeren Stil ist – im Gegensatz zum weichen, inneren Wudang-Stil (zitiert im Film Tiger and Dragon).
Bis 2001 war das Shaolin-Kloster eine wichtige Touristenattraktion Chinas. Im Umfeld des Klosters bestanden zahlreiche Kampfkunstschulen, die "Shaolin-Wushu(Kung-Fu)" anboten, was einerseits die Publicity fördert, aus Sicht des Klosters aber die traditionellen Werte schädigte.
Mit der Amtseinführung des Abtes Shi Yong Xin und seiner Entschlossenheit, diesen Kulturverlust nicht länger hinzunehmen, hat sich das Bild rund um den Shaolin-Tempel radikal verändert. Im Einverständnis mit der Regierung ließ der Abt im September 2001 fast alle Wushu(Kung-Fu)-Schulen in Shaolin abreißen. Deren Grundstücke wurden zu einem guten Teil zu Feldern oder Grasflächen. Im Kloster selbst wird weiterhin Shaolin-Quan(Kung-Fu) trainiert, aber im direkten Umfeld gibt es nur noch wenige Möglichkeiten dazu. Eine Ausnahme bildet die staatliche Kung-Fu-Schule Wushu-Guan direkt neben dem Kloster. Sie wurde u.a. dazu erbaut, um Ausländern Wushu(Kung-Fu)-Unterricht zu geben.
Der Name "Shao-Lin" kommt aus dem Chinesischen und setzt sich zusammen aus 少 "shào", jung, und 林 "lín", Wald. Shaolin-Tempel bedeutet also: Der Tempel im jungen Wald. Man nannte ihn so, weil der Wald, in dem der Tempel steht, am Anfang noch sehr jung war.
1995 verbrachte der durch das Fernsehen bekannt gewordene David Schneider ("Mit 11 allein in China" ein Film von Uli Franz, Co-Produktion WDR/Arte 1995) ein Jahr in Shaolin.
Als erstes ausländisches Kind lebte er ohne Eltern unter einfachsten Bedingungen. Acht Stunden Training am Tag waren hier Pflicht. Sein Aufenthalt sorgte in Deutschland für Aufsehen und löste eine ganze Welle von Shaolin-Besuchern aus. Viele Leute denken, seine Eltern hätten ihn nach China geschickt. David Schneider beschreibt seinen Aufenthalt als "Lebenstraum", den seine Eltern mit viel Mühe erst haben möglich machen können.
Shaolin-Kung-Fu ist lediglich eine Bezeichnung im Westen von Shaolin Quan Fa – Kurzform: Shaolin Quan. Shaolin Quan Fa (Shaolin Box-Methode) ist eine Kampfkunst, die die Shaolin-Mönche im Laufe der Jahrhunderte nach eigenem Bedarf entwickelt und angepasst haben.
Diese Kampfkunst ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Stilrichtungen des chinesischen Wu Shu. Nach der Zerstörung des Klosters in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts besteht Shaolin Quan aus ca. 200 Formen mit und ohne Waffen (Taolu) und mehreren Kampfsystemen (Qin/Chin Na, 5-Tiere-Kampfstil, etc.).



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Pencak & Silat


Begründer: Diese malaysische Kampfkunst hat Ihren Ursprung in  Malaysia, und wird dort heutzutage auch noch viel praktiziert. Von  der Entstehung ist leider nicht viel überliefert worden. Bekannt ist  jedoch, dass es sich relativ unabhängig von anderen Kampfkünsten  entwickelt hat. Ganz ursprünglich soll sie auf Sumatra entstanden,  und auf Java weiterentwickelt worden sein.

Besonderheiten:  Beim Pencak Silat steht vor allem die  Selbstverteidigung mit und ohne Waffen im Mittelpunkt. Besonders  interessant ist, dass fast alle Bewegungen, die ohne Waffen benutzt  werden, in derselben Form unter Verwendung von Waffen benutzt werden  können. Waffen sind unter anderen: Schwert, Stock, Kris und Messer.

Stile: Im Laufe der Zeit haben sich viele einzelne Stile des Pencak  Silats entwickelt, viele auch innerhalb von Familien, welche dann  auch nur innerhalb dieser Familien weitergegeben werden. Zwei der  verbreitetsten Stile sind der Java-Stil und der Sumatra-Stil:

Java-Stil: Im Java-Stil wird viel Wert auf den Gebrauch des  Oberkörpers gelegt, die Arme und Ellenbogen sollen dabei den Gegner  schlagen oder aus dem Gleichgewicht bringen. Doch auch die Beinarbeit  ist hier wichtig, die Kämpfer auf Java haben nämlich sehr starke  Beine, da sie oft Hügel auf- und ablaufen müssen und oft sehr lange  in der Hocke sitzen. Am Anfang eines Kampfes lassen sich diese  Kämpfer auch oft freiwillig werfen, um vom Boden aus weiterzukämpfen.

Sumatra-Stil: Im Sumatra-Stil steht die Beinarbeit im Vordergrund,  die Arme dienen mehr zum Blocken und Abwehren der gegnerischen  Angriffe, oder soll helfen, dass Gleichgewicht bei schwierigen  Tritten zu halten.

Linkliste:
>> Bangau Putih

Ansprechpartner: Dietmar Lokatis

Anschrift: Muttershofer Str. 22, 86456 Gablingen

E-Mail: dietmar.lokatis@t-online.de

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>> Bongkot Harimau

Ansprechpartner: Gudrun Klensch, Olaf Hilke

Anschrift: Schumannstr. 49, 22083 Hamburg

E-Mail: gudrun@funkpiloten.de

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>> Harimau Minangkabau

Ansprechpartner: Okan Zaba

Anschrift: Osterberg 16, 38179 Schwülper

E-Mail: okanzaba@aol.com


>> KPS Nusantara

Ansprechpartner: Andre Mewis

Anschrift: Kampfkunstschule Ichi-Geki, Hasenheide 54, Berlin-Neuköln

E-Mail: peace@andremewis.com


>> Mande Muda

Ansprechpartner: Susanne Ubeländer

Anschrift: Unterfeldstr. 11, 58642 Iserlohn

E-Mail: ubelaender@aol.com

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>> Panca Indra Suci

Ansprechpartner: Arief Suryana

Anschrift: Vaalserstr. 17, 52064 Aachen

E-Mail: info@arief.de


>> Perisai Diri

Ansprechpartner: Chandrasa Sedyaleksana

Anschrift: Schwabenstr. 63, 26723 Emden

E-Mail: chandrasa.sedyaleksana@volkswagen.de

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>> Silat Gerak Pilihan

Ansprechpartner: Mustafa Behan

Anschrift: Levkoienweg 11, 12357 Berlin

E-Mail: mustafa.behan@db.com

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>> Silek Tuo Pusako Minang

Ansprechpartner: Dr. Hiltrud Cordes

Anschrift: 50999 Köln, Zum Keltershof 12

E-Mail: kontakt@psud.de


>> Tapak Suci

Ansprechpartner: Nikola Lerch, Joko Suseno

Anschrift: Kölnstr. 184, 53111 Bonn

E-Mail: psudvicepres@aol.com oder info@tapak-suci.de

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Tescao


Begründer: Nach burjatischen Legenden wurde das ein Vorläufer des  Tescao von den Heerführern der Mongolei Achiraj Buche und  Charamtzagaj-Mergenu, die mit ihren Reitern in das Baikalgebiet  kamen, und das dort lebende Volk vor feindlichen Übergriffen zu  schützen, nach Tibet gebracht. Hieraus entwickelte sich dann das  Tescao, das nur innerhalb der Tescao-Familie weitergegeben werden  durfte. Ein wirklicher Begründer ist jedoch nicht bekannt.

Verbreitung: Heute ist nur noch ein Träger des ursprünglichen Tescao- Wissens bekannt: Juri Nikolajewitsch Monhojev. Er wurde schon in  seiner Kindheit im Tescao unterrichtet und gelangte mit 16 Jahren,  aufgrund der steigenden Macht der Chinesen in Tibet, nach Burjatien.  Er trainierte dort in den Bergen weiter, bis er sich entschloss, sein  Wissen weiterzugeben, und gründete nach Tibetischem Vorbild eine  Schule in Sotchi am schwarzen Meer. Später gründete er auch noch eine  weitere Schule in Nowosibirsk in Sibirien. Einer seiner Schüler, Igor  Volenko, bracht diese Kampfkunst dann nach Europa.

Besondere Merkmale: Das besondere am Tescao ist, dass es kein  Regelwerk und keine Formen gibt, sonder das einfach nur die Techniken  (insgesamt ca. 8000 Übungen) einzeln trainiert werden. Zu den  Techniken gehören vor allem Würfe, Schläge, Tritte und Hebel. Doch  auch Akrobatik und Waffenkampf gehören dazu. Dies Techniken für Schläge, Tritte oder Abwehrbewegungen werden oft mit farbigen Bällen  in verschiedenen Größen trainiert. Hierdurch sollen vor allem die  Reflexe geschult werden.

Internetlinks:
http://www.tescao.de/
http://www.tescao.net/

 

 

 

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Viet Vu Dao

 

Begründer: Diese vietnamesische Kampfkunst nach heutigem Wissen ca.  im Jahr 1800 von Nguyen Le (vor der Gründung des Viet Vo Dao erhielt  er den Namen Le in einem chinesischen Zen-Kloster, und wurde später  immer so genannt, sein ursprünglicher Name war Li). Er beschäftigte  sich mit seinen zwei Brüdern Nhac und Hue sehr viel mit der  Kampfkunst. Nachdem er lange Zeit die Kampfkünste studiert und auch  an Soldaten gelehrt hatte, ging er in ein Zen-Kloster (hier erhielt  er den Namen Le), wo ihn geflüchtete shaolinische Mönche ihre  Kampfkünste zeigten. Le war begeistert von der Art, wie sie die  Bewegungen von Tieren nachahmen, um sich zu Verteidigen. Er erkannte  jedoch auch, dass diese Kunst eher geeignet für kräftige Chinesen  war, die schon ihr Leben lang trainieren, nicht aber für Soldaten,  die schnell lernen mussten sich effektiv zu verteidigen. Die in  seiner Heimat Binh Dinh beliebten Hahnenkämpfe brachten ihn  schließlich dazu, eine Kampfkunst zu entwickeln, bei der die Kampfart  von Hähnen imitiert wird, zu gründen, das Viet Vu Dao.

Besonders Merkmale:
Wie schon erwähnt, orientiert sich das Viet Vu Dao an der Art von  kämpfenden Hähnen. Die Kampftechniken sind deswegen eher ungewöhnlich:
Es wird eher wenig mit den Armen angegriffen, sie dienen eher zur  Verteidigung (wie die Flügel eines Hahnes), außer man verwendet die  "Hahnenkrallen", welche durch die Finger, die kräftig zupacken können  mussten, imitiert werden. Der Rumpf, Kopf und Schultern des Kämpfers  sollen den Kopf des Hahnes, der den Angriffen des Gegners schnell  ausweicht, darstellen. Die Beine sollen hierbei schnell und flink die  Position ändern. Die Beine üben beim Viet Vu Dao wahrscheinlich die  ungewöhnlichsten Techniken auf, die das Viet Vu Dao ausmacht, sie  sollen nämlich die Beine und Krallen des Hahnes imitieren, wenn er  auf seinen Gegner zuspringt, um ihn mit den Krallen im Gesicht stark  zu verletzten, der Kämpfer übte also einen Tritt mit beiden Beinen  gleichzeitig in der Luft aus, hierbei wurden die Bein auch oft um den  Hals des Gegners geschlungen, um diesen zu Boden zu reißen. Diese  Technik galt anfangs als sehr riskant und war in der bisherigen  Kampfkunst unbekannt, da der Kämpfer sehr geschickt sein muss, um  nicht aus dem Gleichgewicht zu kommen.

Zitate/Anekdoten:
Wie schon erwähnt, orientiert sich das Viet Vu Dao an der Art von  kämpfenden Hähnen, dabei geltende folgende "Regeln" ("Die machtvollen  Schläge des Hahnes"):
1. Zwei Hähne begegnen einander und versetzten sich mit den Füßen die  ersten Schläge, um zu sehen, wer siegt.
2. Beide Füße fliegen nach vorn, schlagen den Gegner mit den Krallen  und durchbohren ihn.
3. Der goldene Speer trifft eine verwundbare Stelle wie Beim weißen  Tiger.
4. Das silberne Schwert verteidigt die verwundbaren Stellen wie der  grüne Drachen.
5. Die Spitze des vergifteten Pfeils dringt in die Kehle ein - der  Schnabel des Hahnes dringt tief ein.
6. Der Hahn wendet seinen Kopf und trifft den Gegner in die Brust.
7. Er läuft weg, fliegt hoch, stürzt zur Erde nieder - er folgt mit  seinen Bewegungen dem Gebot de Himmels.
8. Sanftheit und Härte, Stärke und Schwäche - alles ist in diesem  Gedicht über die Nahkampfkunst enthalten.


Tinh Vo Dao


Begründer: Der Begründer dieses, größtenteils von vietnamesischen Stilen abgeleiteten Stils ist Quoc L. Tran. Er ist Mitglied und teiweise auch Vorsitzender vieler Kampfkunstorganisationen, hat mehrere Schwarzgurte in verschiedenen Kampfkünsten und -stilen und hat auch noch das "Street Rapid Defence System" und "Tran\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'s Combat Martial Arts" entwickelt. Er ist außerdem sehr Christlich, da sein Großvater ein christlicher Pastor war, seine Lehren enthalten deswegen viele christliche Elemente.

Besondere Merkmale: Das Tinh Vo Dao (vietnam.: Der Weg der kleinen Kampfkünste) vereint traditionelle Techniken mit modernen Selbstverteidigungstechniken. Damit ist es eine relativ realistisches Selbstverteidigungssystem. Außerdem wird beim Tinh Vo Dao viel Wert auf die Entwicklung der Persönlichkeit und des Geistes gelegt.

Internetlinks:
http://www.qltmartialarts.org/

 

 

 

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Hung Kuen bzw. Hung Gar Kuen

 

Begrüner:  Der Begründer des Hung Gar Kuen (auch belannt unter dem  Namen Hung Gar Kung Fu ist der Kräuterhändler Hung Xi Guan, der die  Tiger-Techniken aus Shaolin mit den Kranich-Techniken des Wudang  kombinierte. Wegen dieser Kombination wird dieser alte südchinesische  Stil auch oft "Tiger - Kranichboxen" genannt.

 

Besonderheiten: Im Hung Gar Kuen werde insgesamt fünf Tierstile  repräsentiert:


Tiger, Kranich, Drache, Schlange und Leopard. Insgesamt wird viel  Wert auf kräftige Armtechniken und tiefe, stabile Stände gelegt.  Außerdem wird noch der Umgang mit den für südchinesische Stile  üblichen schweren Waffen, wie Äxten und Hämmern, gelehrt.

 

 

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Kalarippayat

 

Begründer: Der Begründer dieser indischen Kampfkunst ist leider nicht  bekannt, bekannt ist aber, dass sie ursprünglich in Kerala entstand.  Es wird auch davon ausgegangen, dass das Kalarippayat nur in Indien ohne äußere Einflüsse entstanden ist.

Besondere Merkmale: Kalarippayat (wörtlich "Kampfplatzübung") ist  eine Kampfkunst, bei der ohne Waffen gekämpft wird, jedoch ist es  nicht verboten, Waffen zu verwenden, aber der Umgang mit diesen wird  nicht speziell gelehrt. Viele Techniken des Kalarippayat sind  verwandt mit denen der indischen Kampfkunst "Vajramushti" und viele  Bewegungen ähneln denen des indischen Tanzes. Die Meister dieser  Kampfkunst waren im Dorf nicht nur der Kampfkunstmeister des Dorfes,  sondern auch Dorfarzt und kannten sich gut mit Knochenbrüchen,  Verstauchungen und ähnlichen Verletzungen  und mit der  Ayurveda- Medizin aus.

Stile: Das Kalarippayat ist in einen nördlichen und einen südlichen  Stil eingeteilt:

Der nördliche Stil: Der nördliche Stil wird von den Nayars (ein  nordindisches Volk) praktiziert. Das Training findet in sog.  "Kalaris" (Gebäude mit festgelegten Maßen, von denen fast jedes Dorf  eins hat) statt. Da der nördliche Stil geheim gehalten werden soll,  findet das Training oft nachts statt. Die Techniken des nördlichen  Stils beinhalten hohe Tritte und Sprünge, weite Blöcke und Schläge  sowie tiefe und weite Stellungen.

 

Der südliche Stil: Der südliche Stil wird vor allem von Tamilen (ein  südindisches Volk) ausgeübt. Das Training findet meist im freien und  Tagsüber statt. Die Techniken des südlichen Stils beinhalten  kreisförmige Bewegungen, kurze Blöcke und Schläge, feste Stellungen  und wenig Sprünge.

 

Internetlinks:

http://www.kalarippayat.com/

 

Gatka

 

Gatka wird im Allgemeinen als indische Kampfkunst bezeichnet, im Besonderen bedeutet Gatka eine Kampfkunst der Sikhs in Nord-Indien. Im gegenwärtigen Sprachgebrauch ist Gatka mit einem Stock gleichzusetzen, mit dem der Schwertkampf geübt wird. Im 19-ten Jahrhundert war Gatka ein Slang-Ausdruck, mit dem Stock-, Schwert- und Stabtechniken bezeichnet wurden. Viele der heute praktizierten Formen des Gatka sind europäisierte Varianten der ursprünglichen indischen Kampfkunst Shastar Vidyaa (Shastar = Waffe, Vidyaa = Wissenschaft).
Das Shastar Vidyaa ist Teil der vedischen Tradition, deren Anfänge nahezu zehntausend Jahre zurückliegen. Shastar Vidyaa ist die Gesamtheit des Wissens des Kampfes vom Nahkampf bis hin zum Schlachtfeld. Zusammen mit dem Buddhismus fand es Verbreitung in Ostasien und bildete die Grundlage für die chinesischen und japanischen Waffenkünste.
Ungleich wie bei anderen asiatischen Kampfkünsten gibt es beim Gatka keinen eigentlichen Gründer. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Meistern, unter denen der früheste Krishna Maharaja war. Es wird angenommen, dass er die 16 Prinzipien des Vidyaa entwickelte.
Die Gurus verbrachten ihr Leben betend und in dem Wissen um die Wichtigkeit der Harmonie zwischen Mensch und Erde. Einige Religionen glauben sogar soweit an das Prinzip der Gewaltlosigkeit, dass sie für ihre eigenen Glaubensvorstellungen nicht nur nicht bereit sind zu kämpfen, sondern dass sie sogar den Feind ignorieren und sich selbst umbringen lassen würden.
 
Heutzutage ist Shastar Vidyaa zwar alles andere als vergessen, allerdings gibt es nur noch wenige Lehrer, von denen auch viele schon zu alt zum Lehren sind. Zudem sind nur wenige Schüler bereit, die Mühen des Erlernens des Shastar Vidyaa auf sich zu nehmen. Überreste dieser Kampfkunst sind in Nord-Indien als Gatka und im Süden als Kalaripayatt bekannt. Dies sind jedoch nur vereinfachte zeremonielle Versionen des Shastar Vidyaa, die bei religiösen und Sportveranstaltungen vorgeführt werden.

Besondere Merkmale:  Besonders an dieser Sportart ist die tiefe Verknüpfung von sehr friedfertiger Religion und dem Willen diese zu verteidigen. Trotz Abwandlungen hat sich der Grundgedanke bis in die moderne Gesellschaft halten können.

 

Internetlinks

http://www.gatka.de/
 

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Arnis


Begründer:  ist unbekannt.

Wann Begründet: um 500

 

Besondere Merkmale: Modern Arnis ist eine Form der philippinischen Kampfkünste.
Als eine 1000-jährige Tradition in den Philippinen wurden die Techniken der ursprünglich reinen Waffenkunst unter dem Begriff Kali zusammengefasst. Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte Remy A. Presas daraus ein umfassendes Selbstverteidigungssystem. Das Ziel war, ein verletzungsfreies Training sowie eine effektive Selbstverteidigungstechnik aus den älteren Arnis-Formen zu schaffen. Sein Bruder Ernesto Presas unterrichtete es auf dem Philippinen weiter, nachdem Remy Presas 1975 in die USA emigrierte. Seit 1999 heißt Ernesto Presas\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\' Kampfkunst Kombatan und nicht mehr Modern Arnis.


Eine der Besonderheiten gegenüber anderen Kampfsportarten ist der Einsatz von Waffen von Beginn an. Mit den etwa 70 cm langen Stöcken aus Rattanholz werden Doppel- und Einzelstocktechniken trainiert. Die mit der Waffe erlernten Techniken werden auch waffenlos angewandt.

 

Modern Arnis ist ein recht zeitgemäßer Kampfsport und sehr alltagstauglich. Es wird mit folgenden Waffen trainiert:

  • Waffenlos (nimmt auch einen großen Teil des Trainings ein)
  • Stock (ca. 70 cm)
  • Kurzstock (ca. 30 cm)
  • Messer (aller Art)
  • Machete bzw. Schwert
  • flexible Gegenstände
  • Alltagsgegenstände

 

Internetlinks:
http://www.modern-arnis.de/
http://www.arnis-dresden.de/
http://www.mamd.de/

 

 

Eskrima


Begründer: unbekannt
Wann Begründet: 500


Besondere Merkmale: Eskrima ist eine der seltenen Kampfkünste, deren Ausgangspunkt der Einsatz von Waffen ist. Die Waffe kann als Verlängerung des Körpers betrachtet werden und wird mit zunehmendem Können nicht mehr als Fremdkörper empfunden. Techniken gibt es z. B. für den Kampf mit zwei Stöcken (Doble Baston, Sinawali, Sulawali), mit einem Stock (Schwert) und einem Dolch (Daga) genannt Espada y Daga, mit einem Stock (Solo Baston, Solo Olisi) respektive Schwert/Klinge oder ohne Waffen. Einige waffenlose Techniken zielen darauf ab, sich eine Waffe zu beschaffen, indem man dem Gegner seine Waffe entreißt. Die meisten waffenlosen Techniken stammen ursprünglich von den Waffentechniken. Andere Begriffe dafür sind Arnis und Kali.

Anekdoten: Der unter spanischer Flagge segelnde portugiesische Entdecker und Eroberer Ferdinand Magellan machte im 16. Jahrhundert recht unsanft Bekanntschaft mit der philippinischen Kampfkunst. 1519 war er im Auftrag der spanischen Krone mit fünf Schiffen in See gestochen, um einen westwärts führenden Seeweg nach Indien zu entdecken. Nur eines schließlich, die Victoria, sollte im September 1522 den Weg in den heimatlichen Hafen zurückfinden; an Bord nur noch 18 von ursprünglich 265 Seeleuten.


Das Verhängnis nahm seinen Lauf, als Ferdinand Magellan 1522 in Mactan an Land gehen wollte, um Besitzansprüche für den spanischen König geltend zu machen. Einer der lokalen Stammeshäuptlinge, Lapu Lapu widersetzte sich den Unterwerfungs- und Missionierungsabsichten Magellans und empfing die Spanier mit einer Gruppe von eingeborenen Kriegern. Diese vernichteten auf Grund äußerer Umstände die landenden Truppen fast bis auf den letzten Mann. Auch Ferdinand Magellan verlor bei dieser Schlacht sein Leben.

Obwohl Lapu Lapu die fast vierhundert Jahre dauernde Besatzung der Philippinen durch die Spanier und die damit verbundene Christianisierung letztlich nicht aufhalten konnte, ging er als frühester Freiheitsheld der Philippinen in die Geschichte ein.

 

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Iaidō

Begründer: Hayashizaki Jinsuke Shigenobu

Wann Begründet: 1600

 

Besondere Merkmale: Die älteste Bezeichnung für Iaidō, Battōjutsu, heißt wörtlich die „Kunst des Schwertziehens“. Das kommt daher, dass das Ziehen und der erste Schnitt eine Bewegung sind. Bei entsprechender Ausführung des Bewegungsablaufes konnte der erste Schnitt auch schon tödlich sein. Das konzentriert den Zweikampf auf einen Moment, einen Schnitt. Daraus ist zu verstehen, dass die mentale Stärke des Samurai als kampfentscheidend angesehen wurde. Im Iaidō spiegelt sich die Zen-Philosophie wider. Man kämpft nicht gegen einen echten Gegner, sondern man „spiegelt“ sich selbst. Man versucht seine eigenen Fähigkeiten zu meistern und seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln.


Das Ziel beim Iaidō ist, sich auf die exakte und sichere Ausführung der Kata zu konzentrieren, es zu harmonisieren. Ursprünglich wurden die vielfältigen Formen geübt, um körperlich jeder Gefechtssituation gewachsen zu sein und angemessen zu reagieren. Es wird gelehrt, dass die Meisterschaft erreicht wäre, wenn man die Situation gewinnt - ohne das Schwert zu ziehen. Das erfordert eine starke Persönlichkeit und ein sicheres Auftreten nach langjähriger Erfahrung.

 

 

Ninjutsu und Kenjutsu

 

Begründer: Minamoto no Yoshitsune

Wann Begründet: 1300

 

Besondere Merkmale: Ninjutsu“ ist japanisch und bedeutet wörtlich übersetzt „die Kunst (besser: Technik) des Versteckens oder Erduldens“ und wird auch „Die Kunst des ausdauernden Herzens“ genannt, weil Geduld, Ausdauer und Selbstdisziplin zu den entscheidenden Tugenden der Ninja gehörten. Hiermit wird die Kunst der japanischen Ninja bezeichnet, die historisch belegbar zwischen dem 12 und 15. Jahrhundert entstanden ist und in verschiedenen Schulen/Stilrichtungen den so genannten Ryu erhalten blieb.

 

Es sind drei historisch relevante Geheimtexte aus dem 16. und 17. Jahrhundert bis heute erhalten geblieben: das Shôninki, das Bansenshûkai und das Ninpiden, welche die Überlieferung solcher Schulen aufzeigen.
Ninjutsu beinhaltet verschiedenste Kampfkünste, wie Kenjutsu (Schwertkampf), Naginatajutsu (Helebardenkampf), Yarijutsu (Speerkampf) und weitere. Die Grundlage aller Techniken ist jedoch das waffenlose Taijutsu, d.h. die Kunst den Körper (Tai) einzusetzen. Der Begriff Ninjutsu setzt sich zusammen aus Nin = Shinobi = Spion, Späher und Jutsu = Kunst.

Neben den Kampftechniken wird auch Meditation gelehrt, etwa mit dem Ziel die eigene Befindlichkeit der Situation anzupassen oder aber die Nähe einer Gefahr zu spüren.
Internetlinks:
http://www.bujinkan.co.za/H1.html
http://www.kogakure.de/
http://www.genbukan.org/
http://www.bujinkandeutschland.de/Dojos.htm

 

 

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Kali


Begründer: unbekannt
Wann Begründet: ca. 500


Besondere Merkmale: Die philosophische Grundlage ist lebensbejahend; der Angreifer wird als benachteiligt angesehen. Von Anfang an zentral ist die aktive Verteidigung mit oder gegen Hieb- und Stichwaffen (insbes. Messer, Stock u. Schwert), ein- oder zweihändig, und waffenloser Kampf. Die Bewegungsmuster sind mit und ohne Waffe gleich, was die Verinnerlichung bei Anfängern beschleunigt und bei Fortgeschrittenen intensiviert. Intuitive, nur mäßig modifizierte Alltagsbewegungen werden gegenüber künstlichen Bewegungen bevorzugt, um auch in extremen Stresssituationen handlungsfähig zu bleiben.

 

Das vorherrschende Kampfprinzip ist die taktisch-strategische Anwendung des direkten Gegenangriffs zur Verteidigung, d.h. Abwehr und Gegenangriff erfolgen in einer Bewegung anstatt getrennt/nacheinander. Auf gesunde Bewegungen und freund(schaft)liche, gute Atmosphäre wird meist großer Wert gelegt. Geschwindigkeit, Timing und Überblick trainiert man mit Drills - Partnerübungen, deren Ende wieder die Ausgangssituation ist, die also einen Kreislauf ohne Unterbrechungen darstellen, und daher in kurzer Zeit viele Wiederholungen erlauben. Nicht selten steigt die Geschwindigkeit kontinuierlich an, teilweise werden aufmerksam-meditative Zustände erreicht. Bei zweihändiger Waffenutzung übt sich die Koordination ungemein gut. Links und rechts stehen gleichberechtigt nebeneinander.

Es gibt weder Gürtel noch regelmäßige Turniere wie bei Budo-Sportarten. Schulen sind relativ dünn gestreut und bieten oft auch Fechten oder Meditation an. Der Frauenanteil ist deutlich höher als bei anderen Kampfkünsten. Die Kraft beim Schwert-/Stockkampf kommt aus dem ganzen Körper, nicht dem Arm/Handgelenk, d.h. man muss nicht überdurchschnittlich kräftig sein, um auch 2-3 Stunden Training durchzuhalten.
Internetlinks:
http://www.quick-stick.de/      
http://www.pekiti-tirsia.net/phpnuke/html/modules.php?name=FAQ&newlang=de 

 

Amarok

 

Amarok ist eine türkische Kampfsportart. Er ist auf Überleben in grauer Vorzeit abgestimmt.
Amarok lehrt die innere Einstellung und Mentalität bei einer tödlichen Auseinandersetzung.


Das Chi oder Psi ist bei dieser Art von Kampfkunst besonders spürbar.
Es wird besonderen Wert auf das Training dieser Kompetenz gelegt.
 

 

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